Bei der Entscheidung nach über 25 Jahren wieder ein Rad zu kaufen, war das Thema „Radreisen“ noch gar keines. Im Vordergrund stand die der Unbeweglichkeit und dem ja nun mal zunehmenden Alter geschuldete Praktikabilität beim Aufsatteln. Da ich mich doch noch für ein wenig agil hielt, kam ein Tiefeinsteiger nicht in Frage. Aber ein klassischer Diamantrahmen ist für mich auch eher unpraktisch, da ich es irgendwie nicht hinbekomme, mit Schwung aufzusteigen. Deshalb war der Trapezrahmen der Kompromiss. Aber es müsste eine Variante sein, die ein Lebendgewicht von 160 kg aushalten kann.

Da ich auch noch Teckie bin, sollte das Rad mit den modernsten Elementen ausgerüstet sein. Scheibenbremsen, LED-Tagfahrlicht und guter Kettengangschaltung. So fiel die Wahl auf das Kalkhoff Foreinger XXL.

Über die Zeit wuchs es zum Reiserad heran. Neuer Gepäckträger, Weberanhängerkupplung und LowRider wurden ergänzt. Der Lenker mutet mit den ganzen Halterungen für Handy, GPS und Radcomputer eher einem Cockpit an.