Die Vollendung …

… der unvollendeten Tour aus dem alten Jahr 2020. Die finale Etappe Römer-Lippe-Route als Einstieg in das Radeljahr 2021.

Neben dem unerwarteten Tod von Werner, unserem Umzug, dem monatelangen Lockdown und dem Job im HomeOffice hatte kaum etwas anderes Platz oder Zeit. Auch war das Wetter nich wirklich einladend.

So war es konsequent und die einzige wahre Option beim ersten schönen Wochenende des Jahres, die unplanmäßig beendete Tour zum Abschluss zu bringen. Ich hatte hier noch eine Rechnung mit den Römern offen.

Aber für mich und meine Trauer um Werner musste ich es einfach tun. Es fühlte sich so richtig an. Was hat dieser tolle Mann in den wenigen Stunden unseres gemeinsamen Lebensweges einen Eindruck bei mir hinterlassen. So etwas habe ich noch nie erlebt.

Also bin ich morgens mit dem gleichen Zug wieder zurück nach Haltern am See und nein – es gab keinen Dönerteller – war ja noch viel zu früh dafür 😉.

Also ab zum coronabedingt geschlossen Römermuseum. Da bin ich sogar noch an Schneeresten vorbeigekommen. Wie lange sich das aufgehäuft doch hält 🤔.

Entlang der Lippe und teilweise am Wesel-Datteln-Kanal entlang radelte ich gen Westen. Für mich wirklich nur das Anradeln 2021, ein gedanklicher Schlußstrich unter so vieles.

Ein schönes entspanntes Radeln in den Sonnenuntergang hinein. Mit schwindendem Tageslicht erreichte ich Wesel und querte die Lippe ein letztes Mal.

Nun war das aber nicht das Ende meiner Reise. Der spannende Teil begann erst jetzt.

„SEV – SchienenErsatzVerkehr“ – mein Heimatort rückte in in meinen Gedanken weite Ferne – schier unerreichbar. Am Bahnhof standen ein Expressbus und ein normaler Bus bereit. Natürlich war der Expressbus von Fahrgästen mit Rädern umlagert, der normale Bus hingegen wurde eher kaum beachtet. Auf meine Frage, ob er mich und meinen treuen Begleiter mitnehmen würde, antwortete mein Held mit einem klaren „Ja“. Ich müsste aber in Kauf nehmen, dass er jeden Zwischenbahnhof von Wesel bis Oberhausen anfahren müsse. Das war mir so was von egal und so stieg ich in den leeren Bus. Der Expressbus hat pro Tour nur zwei Räder mitgenommen, was „Express“ dann schnell relativierte.

Von Oberhausen nahm ich dann wieder den Zug.

Ende gut – alles gut. Bei meinem örtlichen Dönerdealer konnte ich dann noch mein Leckerli des Tages holen, welches ich mir daheim einverleibte.

Damit ist das Kapitel „Römer-Lippe-Radweg“ für mich geschlossen.

Insgesamt ein schöner Themenradweg durch tolle Natur und Landschaften. Wenn ich mir diesen nochmals vornehmen würde, dann würde ich die Tour mit mindestens 4 besser sogar 5 Tagen ansetzen. Klare Empfehlung 👍.

Hier der Link zum Römer-Lippe-Radweg – Teil 4

Und die Tour bei Komoot

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