Stadtradeln 2018

Das ist meine Bilanz von der ersten Teilnahme am Stadtradeln:

Was als „wenn Du eh schon mit dem Rad ins Büro fährst“ begann, mich dann so motiviert, dass das Auto den ganzen Monat stehengeblieben ist. Geht das so einfach ? Ja, es geht und das sogar sehr gut.

Der Arbeitsweg war vorher ja schon kein Ding. Was ist aber mit den anderen Fahrten des täglichen Lebens ?

Natürlich ist es eine Umstellung. Und ja, man muss etwas anders Planen.

Es kam mir zu gute, dass ich noch einen bislang ungenutzten Fahrradkinderanhänger in der Garage hatte, der verkauft werden sollte. Und mein Rad hatte die entsprechende Weberkupplung. Da der Anhänger im Gegensatz zu vielen aktuellen Modellen einen festen Hartschalenboden hat, ist dieser zum Warentransport bestens geeignet. Ratzfatz waren die Aufbauten demontiert und Spanngurte angebracht. So war der Wocheneinkauf mit zwei Fahrten erledigt.

Nachteilig ist, dass man im Gegensatz zum Auto, die schon erledigten Einkäufe nicht vor dem nächsten Laden einfach stehenlassen kann. Ich hätte kein gutes Gefühl dabei. Aber es macht ja nicht wirklich was aus, innerhalb des Stadtteils mehrere Runden zu drehen. Aber ich denke über eine festmontierte Alubox nach, die man abschließen kann.

Fakt ist, dass das Stadtradeln mir einen neuen Horizont eröffnet hat, was Mobilität in unserer von Feinstaub und Fahrverboten *) beherrschten Zeit bedeutet. Nur auf die Automobilität (auch mit E-Autos) zu setzen, kann nicht die ultima ratio sein. Ein Mix zwischen Auto, ÖPNV und Rad sowie das Umverteilen der zur Verfügung stehenden Verkehrsflächen ist meines Erachtens der Weg in die neue mobile Zukunft.

*) auch ich habe einen Wagen der VAG mit dem bösen EA189 (aber upgedated)

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