In Dienststellung …

… eines neuen Arbeitsgerätes als Reiserad.

Mit dem Kalkhoff Foreigner XXL einen Alltags- & Jobrad für die Fahrten zur Arbeit und die alltäglichen Erledigungen, bin ich höchst zufrieden. Hat es mich doch schon sicher den Rhein von Bingen nach Bonn hinab, nach Arcen (NL) und zurückgebracht sowie mich auf einer Vielzahl von kleineren Touren getragen. Aber als richtiges Reiserad mit entsprechender Beladung, sprich Back- und Frontroller ist es aufgrund des Trapezrahmens eher wackelig. Als XXL-Version aus schwereren Tagen bringt es mit 20 Kilogramm auch ein anständiges Eigengewicht mit, welches bewegt werden will. Mit dem Anhänger für größere Besorgungsfahrten im Schlepp, ist es heimattauglich und ideal. Denn was im Alltag akzeptabel ist, macht auf Reisen aber dem Radler zu schaffen und schafft den Radler ;-).

Weil ich aber nun mal den Plan gefasst habe, auch über die Sichtweite des örtlichen Kirchturms hinaus in die Welt auch mal über die Alpen und ja sogar bis ans Ende der Welt (siehe entspr. Beitrag) zu radeln, macht etwas spezielleres durchaus Sinn. Durch eine mehr als günstige Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet, bin ich an ein Rad aus dem Hause „Rose Bikes“ gekommen, welches genau auf die Belange eines Radreisenden und im speziellen auch auf meine ausgelegt ist. Mein Dank gilt allen, die dieses so spontan ermöglicht haben.

Beide Räder haben eine Shimano Deore XT Schaltung und Scheibenbremsen. Beides hat sich für mich bewährt. Im Alltag bevorzuge ich eine moderatere Sitzhaltung, aber auf Reisen darf es dann doch auch etwas sportlicher sein. In beiden Fällen setze ich auf Sitzunterlagen aus dem Hause SQlab. Der 621 ERGOLUX active auf dem Trekkingrad für den Alltag und der schmalere 602 ERGOLUX active auf dem Reiserad. Mit dem Speedlifter am neuen Rad lässt sich der Lenker schnell in der Höhe verstellen. Für die Verladung auf dem Autoträger, im Zug oder gar im Karton für den Flieger lässt sich dieser auch um 90° eindrehen. Bei der Beleuchtung setze ich bei beiden Rädern auf Busch & Müller. Viel Licht mit unmerklichem Aufwand durch Strom aus Nabendynamos.

Die Jungfernfahrt werde ich, nach einigen Test- und Einstellungsfahrten in Form von Tagestouren, auf einer zweitägigen Tour über ca. 230 km über zwei Tage im Sommerurlaub in Ostfriesland absolvieren. Natürlich werde ich über diese Touren hier und in meinem YouTube-Kanal „Harry radelt“ berichten. Letztere wird, so viel sei schon verraten, auch eine Testfahrt für einige Ausrüstungskomponenten in Sachen Übernachtung on Tour und mehrtägige Radtouren sein.

Was erwarte ich mir nun? Zum einen ein stabileres Radeln mit Reisegepäck und das bei einer deutlich höheren Durchschnittsgeschwindigkeit. Damit möchte ich natürlich auch gleichzeitig die Reichweite erhöhen. Zum anderen erhoffe ich mir auch einen Vorteil bei der Bewältigung von Höhenmetern unter Last. Meine Planungen sehen hier in den nächsten Jahren so einige Höhenmeter vor, die ich nur äußerst ungern schiebend erklimmen möchte.

Und alles in Allem, dass ich für die nächsten Jahre ein treues Reisegefährt habe, mit dem ich viele schöne Touren und Reisen unternehmen kann.

Auf geht’s.

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