Rund um Essen

Bei YouTube wurde ich auf eine Tour von meinem Radelfreund Lars vom Kanal „Lars radelt“ aufmerksam. Er ist von Essen Kettwig aus eine Runde um Essen gefahren. Das hat mir gefallen, so habe ich mir seinen Track bei Komoot heruntergeladen, die Richtung umgedreht und zack – da war meine nächste Tour schon geplant. Danke an Lars.

Das Rad auf den Träger und mit dem Auto nach Essen Kettwig. Unter der alten Bahnbrücke, wo auch mein Radelfreund Andreas sein Auto öfters parkt, war der beste Punkt für Start und Ziel. So ging es erst einmal hoch durch die Altstadt von Kettwig. Wunderschön. Fachwerk und enge Gassen – so mag ich das. Dann einen langen, aber machbaren Anstieg hinauf, wo meine Anstrengung mit einer großartigen Aussicht belohnt wurde. Weit kann man von hier oben ins Tal hinüber nach Nordwesten schauen. Mülheim, Duisburg und Teile vom Niederrhein. Unten im Tal die A52 und der Flugplatz Essen-Mülheim mit der markanten Luftschiffhalle der WDL.

Während des Radelns konnte ich mit Andy MTB on Tour telefonieren, der gerade auch gerade unterwegs war. Seine Tour sollte von Kleingladbach bei Erkelenz ins Saarland führen. Für mich ging es dann zur Siedlung Margarethenhöhe weiter. Die von der Margarethe-Krupp-Stiftung verwaltete Siedlung Margarethenhöhe ist ein südlicher Stadtteil der Stadt Essen. Dessen Kern als erste deutsche Gartenstadt und als Beispiel für menschenfreundliches Wohnen gilt.

Weiter führte mich der Weg zwischen Mülheim später dann Oberhausen sowie Bottrop und Essen bis zum Rhein-Herne-Kanal und zur Emscher weiter. Gilt der Rhein-Herne-Kanal als die „Kumpel-Riviera“, so ist die Emscher der Abwasserkanal des Ruhrpotts. Da die industriellen Abwässer von Dortmund bis Oberhausen wegen des Bergbaus und den Senkungen nicht unterirdisch kanalisiert werden konnten, hat man die Emscher dazu genutzt. Heute laufen Maßnahmen, diese zu renaturieren. Im oberen Verlauf ist es schon geschehen, aber gut Ding will Weile haben. In Essen Karnap ging es dann vorbei an der Siedlung Mathias-Stinnes, dem Nordstern-Park zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Hier war der richtige Ort für einen Ruhrpottler seine Kaffeepause zu machen.

Weltkulturerbe Zeche Zollverein

Weiter ging es dann an den Stadtgrenzen zu Gelsenkirchen und Wattenscheid vorbei an die Ruhr zum Eisenbahnmuseeum Bochum Dahlhausen. Wer mal in der Gegend ist und sich für Eisenbahntechnik interessiert, der sollte hier mal Station machen.

Der Ruhr folgte ich dann zunächst bis Kupferdreh, wo ich in einem gut bekannten Imbiss meinem Körper mit einer großen Portion Pommes spezial dankte. Dazu ein alkoholfreies Weizen und die Welt war noch besser als vorher.

Einmal CPS – Currywurst Pommes Spezial

Am Baldeneysee wurde es doch nun zunehmend voller, so dass ich meinen ursprünglichen Plan verwarf und mein Eis an einem Eiswagen unterhalb der Villa Hügel genoss, anstatt nach Essen Werden zur bekannten Eisdiele Kika zu fahren. Über Werden nach Kettwig zur Brücke waren es nun noch 9 Kilometer.

Wieder am Startpunkt und doch am Ziel 🤔

Die gesamte Runde war 90 Kilometer lang, hatte 560 Höhenmeter und war sehr abwechslungsreich.

Euer Harry

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